Halbzeit
Freitag, 24. Oktober 2008, 06:04
So nun ist die erste von zwei Wochen herum
also kommt hier mal der erste Zwischenbericht.
Nach 14 Tagen aufenthalt in Tokio bin ich dann unendlich
losgezogen um Japans andere Ecken kennenzulernen
und in einer Woche bin ich schon Recht gut herumgekommen.
Ich habe es hier mal auf der Karte festgehalten damit ihr die
Orte nachvollziehen könnt.

Unten folgt dann der Text dazu dann könnt ihr immer gucken von wo ich grade schreibe bzw.
wo die Bilder hingehören.
Also am
1. Tag:
ging es morgens früh um 7.02h los,
da dies doch Verhältnismäßig früh war habe ich beschlossen garnicht schlafen zugehen
und bin einfach die Nacht durch aufgeblieben was sich nachher auch ausgezahlt hat.
Ich bin also mit meinem Japan Rail Ticket was mit für 14 Tage erlaubt jede Bahn der Japan Rail Gesellschaft
frei zunutzen am 17.10.2008 gestartet.
Es ging von:
TOKIO - HACHINOHE (SHINKANSEN)
und
HANCHINOHE - SAPPORO
Das Shinkansen hinter der ersten Strecke bedeutet dass ich diese Strecke die ca. 450 KM lang ist
mit dem Japanischen Superexpress gefahren bin

und das nur in 3 Stunden.
Wie ihr seht sehen diese Züge echt abgefahren aus und sind atemberaubend schnell.
Diese Zügen fahren bis zu 250 Kmh der japanische Geschwindigkeitsrekord für Züge liegt jedoch bei
über 500 Kmh.
Für den zweiten Teil der Strecke habe ich dann einen "Bumelzug" nehmen müssen der 6 Stunden gebraucht hat.
Somit bin ich dann trotz des tollen Shinkansen 9 Stunden unterwegs gewesen. Jedoch muss man sagen
dass das Zugnetz hier und die Zugbegleiter unglaublich bemüht sind es perfekt zu machen. Fast alles was mit Fleiß perfekt zu machen ist, wird hier sehr genau genommen.
Ich bin dann gegen 18h Abends im Norden Japans angekommen wo ich dann direkt zu meiner
Bekanntschaft gelaufen bin die ich übers couchsurfing.com Experiment kennengelernt habe.
(wer mehr darüber erfahren will sollte es sich mal angucken oder ausprobieren es ist nur zu empfehlen
www.couchsurfing.com)
Ich habe also hier in Sapporo die Möglichkeit über couchsurfing gehabt bei "Amanda" eine Nacht zu bleiben.
Wir haben das hiesige Baseballteam beim verlieren zugeschaut gegessen und uns gut Unterhalten.
2.Tag
Den nächsten Tag bin ich dann zur Bier Brauerei von Japans bekanntestem Bier gefahren
das wie die Stadt "Sapporo" heißt.

Dort habe ich mir auf japanisch angeguckt wie das Bier gebraut wurde und habe nichts verstanden.
Da hier in den Museen wirklich alles nur auf japanisch ist.
Da mir meine Augen also nicht helfen konnten kulturelle Unterschiede festzumachen, musste ich dann
einfach auf meinen Geschmackssinn vertrauen und den Gerstensaft probieren.
Ich muss sagen dass das Bier hier doch schon mit unserem mithalten kann jedoch
können wir auf unsere Braukunst doch sehr stolz sein.
Es ist auch immer wieder lustig wie schnell Deutschland mit Bier in Verbindung gebracht wird.
Dadurch habe ich auch 5 Amerikaner aus Wisconsin dort kennengelernt
die mich doch herzlichst zu ihnen nach Hause eingeladen haben.
Mal sehen was draus wird wenn ich dort vorbei komme.
Nach diesem leckeren Ausflug bin ich dann wieder in den Zug gestiegen.
Es ging von:
SAPPORO - NOBORIBETSU
Noboribetsu ist neben dem südlichen Städtchen "BEPPU" für seine tollen heißen Quellen bekannt.
Das habe ich also mitgenommen und bin dort in ein "Onsen", das sind die Thermalbäder, gegangen und habe
meinen Rücken von dem schweren Rucksack durchatmen lassen.
Das 43°C heiße Wasser ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig und lässt einen aussehen wie einen Hummer,

wirkt aber nachher unglaublich entstpannend und
lässt einen super einschlafen.
Schlafen war dan auch nämlich angesagt da ich 4 Stunden auf meinen Nachtzug nach
Hachinohe warten durfte.

Ich habe die Zeit jedoch gut überstanden und ein kleines Videoprojekt gestartet was noch sehr viel
Arbeit bedarf. Wenn ich die Zeit finde werde ich dies mal hier präsentieren.
3. Tag
NOBORIBETSU - HACHINOHE
HACHINOHE - MATSUSHIMA

Matsushima wird als einer von drei schönsten Plätzen Japans gehandelt.
Hier sind ca.170 kleinste Inseln im Meer angesammelt die man
mit einer Bootstour erkunden kann.

Auf der Bootstour tummelten sich wie an jedem Hafen hunderte Möwen, dass sie jedoch so zutraulich sind und dem Boot während der Fahrt so sehr nahekommen hätte ich nicht gedacht.

Neben den kleinen Inseln ist in Matsushima noch eine ehemalige Festung eines Herrschers zu bewundern.
Ein äußerst netter japanischer Fremdenführer hat mir dann dort eine kostenlose Führung gegeben. Glücklicherweise war ich der einzige und da der gute Mann 9 Monate in Berlin gewohnt hat, wollte er mir die Führung unbedingt in deutsch präsentieren. Diese hat er komplett von Zetteln abgelesen, war zwar sehr interessant nur zwischendurch einwenig schwer verständlich.
MATSUSHIMA - TOKIO (SHINKANSEN)
4.Tag
TOKIO - KANAZAWA
Neuer Tag neuer Ort.
Kanazawa hieß die Destination und hier wartet einer von drei perfekten Gärten Japans auf den Besucher.
Ein perfekter japanischer Garten zeichnet sich durch sechs Atribute aus:
- Weitläufigkeit (kōdai)
- Abgeschiedenheit (yūsui),
- Kunstfertigkeit (jinryoku)
- Althergebrachtes (sōko),
- fließendes Wasser (suisen)
- weiten Blick (chōbō).
All diese Sachen schein der Kenrokuen Garten in Kanazawa zu vereinen.
Ein Besuch war es alle male wert.
Aber seht selbst:


5.Tag
KANAZAWA - MIYAZU - AMANOHASHIDATE
Amanohasidate, das ist ein Naturwunder.
Die Sandbankbrücke schließt auf der linken Seite einen See ein der mit Bergen umgeben ist und
auf der rechten Seite fängt das offene Meer in Richtung Russland und China an.
Der Hafen wird somit auch ein wenig genutzt was den Blick ein bisschen trübt,
jedoch war es wunderschön den 3,6 Kilometer langen Strand auf und ab zugehen.

Amanohashidate wird deshalb auch "Gate to heaven" (das Tor zum Himmel) genannt.
6. Tag
AMANOHASIDATE - KOBE
Am sechsten Tag sollte es eigentlich direkt in den Süden der Nation gehen jedoch
hat mich die Zugverbindung einwenig betrogen und somit musste ich in Kobe übernachten.
Dies war im Endeffekt garnicht so schlimm da ich mir eine Gedenkstätte zum Erdbeeben was 1995 Kobe (vielleicht
können sich noch einige an die Nachrichten erinnern) getroffen hat anschauen konnte.
Dort wurden 470.000 Haushalte getroffen und ein unglaublicher Schaden wurde angerichtet.
Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer aber auch an die Naturgewalten die nicht zu unterschätzen sind.
Da Japan auf tektonischen Platten liegt die äußerst aktiv sind, droht immer wieder die Gefahr.

Bei meiner Übernachtung in einem Studentenwohnheim (was aber wie ein Hotel war) habe ich mir dort noch
einen duften japanischen Mantel mitgenommen der mir richtig gut gefällt.

7. Tag
KOBE - FUKUOKA
Am nächsten Tag habe ich es dann endlich geschafft per Shinkansen in den Süden zureisen.
Dort habe ich meine zweite Nacht übers Couchsurfing.com Experiment verbracht wir haben
Abends "Ramen" gegessen was eine Nudelsuppe ist die man in Japan eigentlich an jeder Ecke wie bei uns
Fritten bekommt.
Fokuoka ist für Ramen sehr bekannt und deshalb hier eine Spezialität.
Es war ausgesprochen lecker und die Nacht auf japanischen Futonstil
ist zwar immer sehr sehr hart aber gesund für den Rücken.

(Dies war nicht meins aber bestimmt nicht bequemer)
8. Tag
Heute werde ich mir die Hafenstadt Fukuoka angucken die die 5. größte Stadt Japans und die größte der
Insel Kyushu ist auf der ich mich grade befinde.
Mal sehen was es hier so gibt.
Heute abend geht es dann:
FUKUOKA - BEPPU SPA
der nächste Kurort wartet also schon auf mich.
liebe Grüße
Bis denn
dein / euer
Kevin
also kommt hier mal der erste Zwischenbericht.
Nach 14 Tagen aufenthalt in Tokio bin ich dann unendlich
losgezogen um Japans andere Ecken kennenzulernen
und in einer Woche bin ich schon Recht gut herumgekommen.
Ich habe es hier mal auf der Karte festgehalten damit ihr die
Orte nachvollziehen könnt.

Unten folgt dann der Text dazu dann könnt ihr immer gucken von wo ich grade schreibe bzw.
wo die Bilder hingehören.
Also am
1. Tag:
ging es morgens früh um 7.02h los,
da dies doch Verhältnismäßig früh war habe ich beschlossen garnicht schlafen zugehen
und bin einfach die Nacht durch aufgeblieben was sich nachher auch ausgezahlt hat.
Ich bin also mit meinem Japan Rail Ticket was mit für 14 Tage erlaubt jede Bahn der Japan Rail Gesellschaft
frei zunutzen am 17.10.2008 gestartet.
Es ging von:
TOKIO - HACHINOHE (SHINKANSEN)
und
HANCHINOHE - SAPPORO
Das Shinkansen hinter der ersten Strecke bedeutet dass ich diese Strecke die ca. 450 KM lang ist
mit dem Japanischen Superexpress gefahren bin

und das nur in 3 Stunden.
Wie ihr seht sehen diese Züge echt abgefahren aus und sind atemberaubend schnell.
Diese Zügen fahren bis zu 250 Kmh der japanische Geschwindigkeitsrekord für Züge liegt jedoch bei
über 500 Kmh.
Für den zweiten Teil der Strecke habe ich dann einen "Bumelzug" nehmen müssen der 6 Stunden gebraucht hat.
Somit bin ich dann trotz des tollen Shinkansen 9 Stunden unterwegs gewesen. Jedoch muss man sagen
dass das Zugnetz hier und die Zugbegleiter unglaublich bemüht sind es perfekt zu machen. Fast alles was mit Fleiß perfekt zu machen ist, wird hier sehr genau genommen.
Ich bin dann gegen 18h Abends im Norden Japans angekommen wo ich dann direkt zu meiner
Bekanntschaft gelaufen bin die ich übers couchsurfing.com Experiment kennengelernt habe.
(wer mehr darüber erfahren will sollte es sich mal angucken oder ausprobieren es ist nur zu empfehlen
www.couchsurfing.com)
Ich habe also hier in Sapporo die Möglichkeit über couchsurfing gehabt bei "Amanda" eine Nacht zu bleiben.
Wir haben das hiesige Baseballteam beim verlieren zugeschaut gegessen und uns gut Unterhalten.
2.Tag
Den nächsten Tag bin ich dann zur Bier Brauerei von Japans bekanntestem Bier gefahren
das wie die Stadt "Sapporo" heißt.

Dort habe ich mir auf japanisch angeguckt wie das Bier gebraut wurde und habe nichts verstanden.
Da hier in den Museen wirklich alles nur auf japanisch ist.
Da mir meine Augen also nicht helfen konnten kulturelle Unterschiede festzumachen, musste ich dann
einfach auf meinen Geschmackssinn vertrauen und den Gerstensaft probieren.
Ich muss sagen dass das Bier hier doch schon mit unserem mithalten kann jedoch
können wir auf unsere Braukunst doch sehr stolz sein.
Es ist auch immer wieder lustig wie schnell Deutschland mit Bier in Verbindung gebracht wird.
Dadurch habe ich auch 5 Amerikaner aus Wisconsin dort kennengelernt
die mich doch herzlichst zu ihnen nach Hause eingeladen haben.
Mal sehen was draus wird wenn ich dort vorbei komme.
Nach diesem leckeren Ausflug bin ich dann wieder in den Zug gestiegen.
Es ging von:
SAPPORO - NOBORIBETSU
Noboribetsu ist neben dem südlichen Städtchen "BEPPU" für seine tollen heißen Quellen bekannt.
Das habe ich also mitgenommen und bin dort in ein "Onsen", das sind die Thermalbäder, gegangen und habe
meinen Rücken von dem schweren Rucksack durchatmen lassen.
Das 43°C heiße Wasser ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig und lässt einen aussehen wie einen Hummer,

wirkt aber nachher unglaublich entstpannend und
lässt einen super einschlafen.
Schlafen war dan auch nämlich angesagt da ich 4 Stunden auf meinen Nachtzug nach
Hachinohe warten durfte.

Ich habe die Zeit jedoch gut überstanden und ein kleines Videoprojekt gestartet was noch sehr viel
Arbeit bedarf. Wenn ich die Zeit finde werde ich dies mal hier präsentieren.
3. Tag
NOBORIBETSU - HACHINOHE
HACHINOHE - MATSUSHIMA

Matsushima wird als einer von drei schönsten Plätzen Japans gehandelt.
Hier sind ca.170 kleinste Inseln im Meer angesammelt die man
mit einer Bootstour erkunden kann.

Auf der Bootstour tummelten sich wie an jedem Hafen hunderte Möwen, dass sie jedoch so zutraulich sind und dem Boot während der Fahrt so sehr nahekommen hätte ich nicht gedacht.

Neben den kleinen Inseln ist in Matsushima noch eine ehemalige Festung eines Herrschers zu bewundern.
Ein äußerst netter japanischer Fremdenführer hat mir dann dort eine kostenlose Führung gegeben. Glücklicherweise war ich der einzige und da der gute Mann 9 Monate in Berlin gewohnt hat, wollte er mir die Führung unbedingt in deutsch präsentieren. Diese hat er komplett von Zetteln abgelesen, war zwar sehr interessant nur zwischendurch einwenig schwer verständlich.
MATSUSHIMA - TOKIO (SHINKANSEN)
4.Tag
TOKIO - KANAZAWA
Neuer Tag neuer Ort.
Kanazawa hieß die Destination und hier wartet einer von drei perfekten Gärten Japans auf den Besucher.
Ein perfekter japanischer Garten zeichnet sich durch sechs Atribute aus:
- Weitläufigkeit (kōdai)
- Abgeschiedenheit (yūsui),
- Kunstfertigkeit (jinryoku)
- Althergebrachtes (sōko),
- fließendes Wasser (suisen)
- weiten Blick (chōbō).
All diese Sachen schein der Kenrokuen Garten in Kanazawa zu vereinen.
Ein Besuch war es alle male wert.
Aber seht selbst:


5.Tag
KANAZAWA - MIYAZU - AMANOHASHIDATE
Amanohasidate, das ist ein Naturwunder.
Die Sandbankbrücke schließt auf der linken Seite einen See ein der mit Bergen umgeben ist und
auf der rechten Seite fängt das offene Meer in Richtung Russland und China an.
Der Hafen wird somit auch ein wenig genutzt was den Blick ein bisschen trübt,
jedoch war es wunderschön den 3,6 Kilometer langen Strand auf und ab zugehen.

Amanohashidate wird deshalb auch "Gate to heaven" (das Tor zum Himmel) genannt.
6. Tag
AMANOHASIDATE - KOBE
Am sechsten Tag sollte es eigentlich direkt in den Süden der Nation gehen jedoch
hat mich die Zugverbindung einwenig betrogen und somit musste ich in Kobe übernachten.
Dies war im Endeffekt garnicht so schlimm da ich mir eine Gedenkstätte zum Erdbeeben was 1995 Kobe (vielleicht
können sich noch einige an die Nachrichten erinnern) getroffen hat anschauen konnte.
Dort wurden 470.000 Haushalte getroffen und ein unglaublicher Schaden wurde angerichtet.
Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer aber auch an die Naturgewalten die nicht zu unterschätzen sind.
Da Japan auf tektonischen Platten liegt die äußerst aktiv sind, droht immer wieder die Gefahr.

Bei meiner Übernachtung in einem Studentenwohnheim (was aber wie ein Hotel war) habe ich mir dort noch
einen duften japanischen Mantel mitgenommen der mir richtig gut gefällt.

7. Tag
KOBE - FUKUOKA
Am nächsten Tag habe ich es dann endlich geschafft per Shinkansen in den Süden zureisen.
Dort habe ich meine zweite Nacht übers Couchsurfing.com Experiment verbracht wir haben
Abends "Ramen" gegessen was eine Nudelsuppe ist die man in Japan eigentlich an jeder Ecke wie bei uns
Fritten bekommt.
Fokuoka ist für Ramen sehr bekannt und deshalb hier eine Spezialität.
Es war ausgesprochen lecker und die Nacht auf japanischen Futonstil
ist zwar immer sehr sehr hart aber gesund für den Rücken.

(Dies war nicht meins aber bestimmt nicht bequemer)
8. Tag
Heute werde ich mir die Hafenstadt Fukuoka angucken die die 5. größte Stadt Japans und die größte der
Insel Kyushu ist auf der ich mich grade befinde.
Mal sehen was es hier so gibt.
Heute abend geht es dann:
FUKUOKA - BEPPU SPA
der nächste Kurort wartet also schon auf mich.
liebe Grüße
Bis denn
dein / euer
Kevin