... neuere Einträge
Good Bye Sydney, Hello Adventure!
Sonntag, 8. Februar 2009, 13:33
Die letzte Woche in Sydney bricht an und ein wenig Sightseeing stand auf dem Programm. Im westen Sydneys zieht sich ein atemberaubender Gebirgszug. Das Weltkulturerbe wird „Blue Mountains“ genannt. Wie der Name schon erahnen lässt sind diese Berge buchstäblich blau. Der Name rührt von aus der Blattoberfläche verdunstendem Öl der für diese Gegend typischen Eukalyptusbäume. Deren feiner Nebel verursacht bei Tageslicht einen blauen Schimmer, der oft über den Bergen liegt.
Diese Tagestour ist leider wegen dem Marketingjob nicht so üppig ausgefallen wie ich es gewollt hatte.

Trotz alle dem werde ich den wunderbaren Ausblick niemals vergessen. Ich habe dort nicht viel gesehen aber das was ich gesehen habe war sehr beeindruckend.
Zurück zu Hause habe ich mich mit meinem WG-Kollegen ein letztes Mal zum Opera House gemacht. Da dies die letzte Woche in Sydney war musste ich mich unbedingt noch von einem der atemberaubensten Szenerien die ich bisher gesehen habe verabschieden.
Wir haben uns morgens gegen 4 Uhr auf zum Opera House aufgemacht um dort den Sonnenaufgang zusehen und es war unbeschreiblich schön.

Es ist für mich sehr schwer zu beschreiben aber dieses Gebäude hat eine so faszinierende Wirkung auf mich dass ich dort Stunden verbringen kann in denen ich mich das ungewöhnliche Gebäude anschaue.
Zum Abschluss sind wir noch eine kleine Runde in der wundervollen Umgebung schwimmen gegangen und haben uns dann auf nach Hause gemacht.

Zurück zu Hause angekommen ging es nächsten morgen also noch ein letztes mal auf einen Roadtrip ins 400 Kilometer westlich von Sydney gelegene „Dubbo“.
Der 30.000 Einwohner Ort war wenigstens ein bisschen spannender als die letzte Destination „Grafton“. Ich hatte meinem Vorgesetzten vorher bekannt gegeben dass ich nur noch bis Ende der Woche arbeiten werde. Abschließen wollte ich mein Engagement mit einem Arbeitstrip. Auf beiderseitigem Einverständnis sind wir so verblieben.
Als wir uns morgens mit den Arbeitskollegen für die Reise getroffen haben, wurde mir 5 Minuten vor Abfahrt gesagt dass kein Platz mehr im Auto für mich sei, und ich deshalb nicht mit fahren könne.
Eine nächste Zugreise stand dann wieder für mich vor der Tür.

Nach 6 Stunden Zugreise bin ich dann in Dubbo angekommen. Dort wurde gleich die Arbeit aufgenommen und weiter versucht Spenden gegen Herzkrankheiten zusammeln.
Nach dem sich die letzte Arbeitswoche dem Ende zu neigte, habe ich meinen Job nach einem Monat an den Nagel gehangen.
Mit weiteren Details will ich euch nicht weiter belästigen.
Zurück nach Sydney ging es dann wieder auf altbewährtem Weg.
Die 400 Kilometer bin ich in 5 Etappen im Auto gefahren.
Die ganze Strecke beschreibt die vorbildliche und offene Einstellung der Australier. Egal wohin man geht, man trifft zu 99,9% auf hilfsbereite nette Menschen die von sich erzählen andere Meinungen einholen. Der Austausch mit anderen und das Knüpfen von neuen Kontakten stehen sehr viel mehr im Vordergrund als Oberflächlichkeiten. Auch wenn man einfachere Leute trifft, fast jeder teilt diese fantastische Einstellung.
Etappe Nummer eins (rot) von Dubbo nach Wellington:
mit einer allein erziehenden Mutter, sie hat vier Kinder und arbeitet halbtags in einem Motel. Sie hat mir ein Job dort im Motel angeboten.
Etappe Nummer zwei (gelb) von Wellington nach Molong:
Diesen Weg bin ich mit eine slowakischen Truckfahrer gereist.
Er fuhr von Brisbane bis nach Melbourne und wir haben uns im kleinen Wellington kennengelernt.

Es war toll mal wieder einen exotischen Europäer zu sehen.
Etappen Nummer drei (blau) von Wellington nach Orange:
Habe ich mit einem Automechaniker namens „Jake“ bewältigt. Er hat gerade seine Herzkranke Mutter im Krankenhaus in Orange besucht. Da hab ich gesehen dass mein Job doch wirklich für einen guten Zweck ist.

Nach cirka 5 Stunden hatte ich noch cirka 253 Kilometer vor mir.

Etappe Nummer vier (Pink) von Orange nach Bathurst:
In Orange habe ich zwei Buchhalter kennen gelernt die mich mit nach Bathurst genommen haben.
Der Fahrer „Ben“ war früher auch LKW- Fahrer und war mit einem Funkgerät ausgestattet.

Dieses hat er umgehend ausgepackt und all seine ehemaligen Kollegen angefunkt ob sich mich nicht mit nach Sydney nehmen können. Leider blieb das Radio still. Das er dass jedoch versucht hat, spricht für mich Bände.
Etappe fünf (pink) von Bathurst nach Penrith (Sydney):
Im sportlichen Holden, ging die letzte Etappe durch die Blue Mountains bis in die westlichen Außenbezirke Sydneys.

Die Fahrerin war die dreifach verheiratete Leisa, sie war auf dem Weg von Dubbo (dort wo ich gestartet bin) auch auf dem Weg nach Sydney.
Den längsten Weg der ganzen Reise habe ich mit ihr verbracht und hatte eine tolle Unterhaltung über Familie, Reisen und Beziehungen geführt. Wir waren uns in vielen Dingen sehr einig und haben es einfach genossen sich mit jemandem fremden über alles Mögliche austauschen zu können.
Zurück in Sydney angekommen habe ich nun mein ultimatives Abendteuer vorbereitet.
Ich habe die letzte Nacht in Sydney mit diesem wunderbaren Ausblick aus dem Hostelfenster verabschiedet.

Das! Abenteuer kann nun also morgen beginnen.
Es geht grundsätzlich um den Weg von Sydney nach Melbourne.
Bisher bin ich geflogen, gelaufen, mit dem Boot geschippert, Auto gefahren, gewandert und getrampt. Die Frage nach einem neuen Fortbewegungsmittel für die nächsten 1300 Kilometer entlang der Küste hat sich nun somit gestellt und schnell gefunden.

Die Lösung heißt: „Duke of Australia“ und ist der Name meiner neusten Errungenschaft:
„Duke of Australia“

Mit dem Fahrrad von Sydney nach Melbourne! Das ist der Plan.
Die Pedalen werden heiß laufen und das Wasser Liter weise konsumiert. Ich freue mich ab morgen auf zirka 3 Wochen Rennradabenteuer auf australisch.
Hoffentlich bietet sich mir die Möglichkeit zwischendurch mal zu berichten.
Andernfalls bin ich in 3 Wochen auch schon wieder hier im Blog dabei.
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute.
Genießt die Zeit mit euren lieben und ruft doch einfach mal einen alten Freund an den ihr schon lange nicht mehr gesprochen habt. Es ist fantastisch was dabei herauskommen kann.
So long
Kevin
Diese Tagestour ist leider wegen dem Marketingjob nicht so üppig ausgefallen wie ich es gewollt hatte.

Trotz alle dem werde ich den wunderbaren Ausblick niemals vergessen. Ich habe dort nicht viel gesehen aber das was ich gesehen habe war sehr beeindruckend.
Zurück zu Hause habe ich mich mit meinem WG-Kollegen ein letztes Mal zum Opera House gemacht. Da dies die letzte Woche in Sydney war musste ich mich unbedingt noch von einem der atemberaubensten Szenerien die ich bisher gesehen habe verabschieden.
Wir haben uns morgens gegen 4 Uhr auf zum Opera House aufgemacht um dort den Sonnenaufgang zusehen und es war unbeschreiblich schön.

Es ist für mich sehr schwer zu beschreiben aber dieses Gebäude hat eine so faszinierende Wirkung auf mich dass ich dort Stunden verbringen kann in denen ich mich das ungewöhnliche Gebäude anschaue.
Zum Abschluss sind wir noch eine kleine Runde in der wundervollen Umgebung schwimmen gegangen und haben uns dann auf nach Hause gemacht.

Zurück zu Hause angekommen ging es nächsten morgen also noch ein letztes mal auf einen Roadtrip ins 400 Kilometer westlich von Sydney gelegene „Dubbo“.
Der 30.000 Einwohner Ort war wenigstens ein bisschen spannender als die letzte Destination „Grafton“. Ich hatte meinem Vorgesetzten vorher bekannt gegeben dass ich nur noch bis Ende der Woche arbeiten werde. Abschließen wollte ich mein Engagement mit einem Arbeitstrip. Auf beiderseitigem Einverständnis sind wir so verblieben.
Als wir uns morgens mit den Arbeitskollegen für die Reise getroffen haben, wurde mir 5 Minuten vor Abfahrt gesagt dass kein Platz mehr im Auto für mich sei, und ich deshalb nicht mit fahren könne.
Eine nächste Zugreise stand dann wieder für mich vor der Tür.

Nach 6 Stunden Zugreise bin ich dann in Dubbo angekommen. Dort wurde gleich die Arbeit aufgenommen und weiter versucht Spenden gegen Herzkrankheiten zusammeln.
Nach dem sich die letzte Arbeitswoche dem Ende zu neigte, habe ich meinen Job nach einem Monat an den Nagel gehangen.
Mit weiteren Details will ich euch nicht weiter belästigen.
Zurück nach Sydney ging es dann wieder auf altbewährtem Weg.
Die 400 Kilometer bin ich in 5 Etappen im Auto gefahren.
Die ganze Strecke beschreibt die vorbildliche und offene Einstellung der Australier. Egal wohin man geht, man trifft zu 99,9% auf hilfsbereite nette Menschen die von sich erzählen andere Meinungen einholen. Der Austausch mit anderen und das Knüpfen von neuen Kontakten stehen sehr viel mehr im Vordergrund als Oberflächlichkeiten. Auch wenn man einfachere Leute trifft, fast jeder teilt diese fantastische Einstellung.
Etappe Nummer eins (rot) von Dubbo nach Wellington:
mit einer allein erziehenden Mutter, sie hat vier Kinder und arbeitet halbtags in einem Motel. Sie hat mir ein Job dort im Motel angeboten.
Etappe Nummer zwei (gelb) von Wellington nach Molong:
Diesen Weg bin ich mit eine slowakischen Truckfahrer gereist.
Er fuhr von Brisbane bis nach Melbourne und wir haben uns im kleinen Wellington kennengelernt.

Es war toll mal wieder einen exotischen Europäer zu sehen.
Etappen Nummer drei (blau) von Wellington nach Orange:
Habe ich mit einem Automechaniker namens „Jake“ bewältigt. Er hat gerade seine Herzkranke Mutter im Krankenhaus in Orange besucht. Da hab ich gesehen dass mein Job doch wirklich für einen guten Zweck ist.

Nach cirka 5 Stunden hatte ich noch cirka 253 Kilometer vor mir.

Etappe Nummer vier (Pink) von Orange nach Bathurst:
In Orange habe ich zwei Buchhalter kennen gelernt die mich mit nach Bathurst genommen haben.
Der Fahrer „Ben“ war früher auch LKW- Fahrer und war mit einem Funkgerät ausgestattet.

Dieses hat er umgehend ausgepackt und all seine ehemaligen Kollegen angefunkt ob sich mich nicht mit nach Sydney nehmen können. Leider blieb das Radio still. Das er dass jedoch versucht hat, spricht für mich Bände.
Etappe fünf (pink) von Bathurst nach Penrith (Sydney):
Im sportlichen Holden, ging die letzte Etappe durch die Blue Mountains bis in die westlichen Außenbezirke Sydneys.

Die Fahrerin war die dreifach verheiratete Leisa, sie war auf dem Weg von Dubbo (dort wo ich gestartet bin) auch auf dem Weg nach Sydney.
Den längsten Weg der ganzen Reise habe ich mit ihr verbracht und hatte eine tolle Unterhaltung über Familie, Reisen und Beziehungen geführt. Wir waren uns in vielen Dingen sehr einig und haben es einfach genossen sich mit jemandem fremden über alles Mögliche austauschen zu können.
Zurück in Sydney angekommen habe ich nun mein ultimatives Abendteuer vorbereitet.
Ich habe die letzte Nacht in Sydney mit diesem wunderbaren Ausblick aus dem Hostelfenster verabschiedet.

Das! Abenteuer kann nun also morgen beginnen.
Es geht grundsätzlich um den Weg von Sydney nach Melbourne.
Bisher bin ich geflogen, gelaufen, mit dem Boot geschippert, Auto gefahren, gewandert und getrampt. Die Frage nach einem neuen Fortbewegungsmittel für die nächsten 1300 Kilometer entlang der Küste hat sich nun somit gestellt und schnell gefunden.

Die Lösung heißt: „Duke of Australia“ und ist der Name meiner neusten Errungenschaft:
„Duke of Australia“

Mit dem Fahrrad von Sydney nach Melbourne! Das ist der Plan.
Die Pedalen werden heiß laufen und das Wasser Liter weise konsumiert. Ich freue mich ab morgen auf zirka 3 Wochen Rennradabenteuer auf australisch.
Hoffentlich bietet sich mir die Möglichkeit zwischendurch mal zu berichten.
Andernfalls bin ich in 3 Wochen auch schon wieder hier im Blog dabei.
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute.
Genießt die Zeit mit euren lieben und ruft doch einfach mal einen alten Freund an den ihr schon lange nicht mehr gesprochen habt. Es ist fantastisch was dabei herauskommen kann.
So long
Kevin
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
... ältere Einträge