Worldtrip
Check out where Kev is!
Mittwoch, 22. Oktober 2008
14 Tage Rundreise
Mittwoch, 22. Oktober 2008, 19:50
Der Worldtripper ist grade auf Rundreise und
kommt kaum ins Internet.
Der Reisebericht wird somit kurz unterbrochen und
bei Gelegenheit aktualisiert.

Permalink (3 Kommentare)   Kommentieren



Donnerstag, 16. Oktober 2008
Shopping in Ginza
Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:35
Bonjour bonjour

Einen der letzten Tage hier in Tokio habe ich
auf einer der teuersten Straßen der Welt verbracht,
der "Ginza".
Das ist die Avenue des Champs-Élysées, die Kö, Schildergasse oder der Kudamm von Tokio.
Hier tummeln sich Gucci, Prada und die anderen "ach so feschen"
Modelabel.

Da zwischen hab ich jedoch folgendes erlebt:



Ich habs kaum fassen können aber es ist echt wahr.
Da war KEINER bei Gucci oder nem anderen Laden,
alles was interessant war, war H&M.
Unglaublich. Europäisches scheint hier echt unglaublich begehrt zu sein.

Morgen früh gehts dann also auf nach Sapporo in den kalten Norden aber das wisst ihr ja schon.

Ich werde mich dann in 5 Stunden in den Morgenzug setzen und mich dann wieder aus Schlagdistanz zu Russland melden.

Ich Grüße euch und
nun kann das echte Abenteuer beginnen.

lieben Gruß

Kevin

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Raus aus der Megametropole
Donnerstag, 16. Oktober 2008, 13:00
Ohio gozai mas doitsu

Guten Morgen Deutschland,

Nun ist es also soweit, die Würfel sind gefallen,
das E-mailfach blieb leer.
Nach langer Zeit des Wartens habe ich jetzt langsam die Nase voll
und werde mich am 17.10. um 7.02h
auf in Richtung Sapporo machen.
Diese Stadt liegt auf der nördlichsten Insel Japans Hokkaido und
dort wird es wohl äußerst kalt werden.
Jedoch soll die Jahreszeit in der ich dort sein werde die perfekte Zeit sein um
um zu sehen wie sich die Bäume von grün nach rot färben.
Dieses spektakuläre Naturschauspiel möchte ich mir natürlich nicht entgehen lassen
und werde dorthin als erstes aufbrechen. Ich werde mich nach schönen Landschaftsaufnahmen für euch bemühen.
Die 14 Tage Zugreise sind mehr oder weniger schon fest verplant so dass ich
jeden Bereich des Landes abgedeckt habe.
Von Nord nach Süd über Ost und West werde ich mir die sogenannten "drei schönsten Plätze Japans" anschauen
sowie einen der "drei perfekten Gärten Japans" bewundern können.
Der Zug wird mich in die kalten Regionen Hokkaidos entführen, als auch
in das sommerlich warme Kyushu welches die südlichste Insel des Landes ist.
Von schneebedeckten Bergen über heiße Quellen und historische Städte wie Kyoto
werde ich hoffentlich nun mehr als nur eine riesen Stadt sehen können.

Alle Sachen sind nochmal durchgewaschen, das Ticket wird jetzt eingelöst
und die Reiselust hier wegzukommen war nie größer.

Ich werde von Unterwegs berichten sofern ich Zugang zur weiten Welt des Internets bekomme.


Also denn,

Kev is on the Road

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Sonntag, 12. Oktober 2008
Erdbeeben und Golf in Tokio Downtown
Sonntag, 12. Oktober 2008, 14:01
Hello Hello Hello again,

Vorgestern saß ich hier im Hostel auf dem Sofa und habe was gelesen, da denk ich wer verrückt denn das Sofa?
Der einzige der hier noch im Raum ist sitzt mir doch gegenüber.
Dann habe ich mich an meinen Besuch im Technikmuseum erinnert weil ich dort auf einem Erdbeebensimulator saß und mir gleich mal die volle Dröhnung von einem Erdbeeben Stärke 7 gegeben habe.
Und just auf diesem Sofa fühlte es sich doch echt genauso an.
Das war echt ein Erdbeeben und ich war sehr überrascht, der Mitbewohner der mir gegenüber saß hat nur müde aufgeguckt und meine, "yeah yeah.. these Earthquakes..."

Leider ist Tokio geschichtlich gesehen äußerst überfällig für ein großes Erdbeeben. Diese passieren alle 60 Jahre und nun ist in den letzten 75 Jahren nichts passiert.
Ich hoffe der Tag X wird nicht im nächsten Monat zuschlagen.

na ja

heute habe ich mich mit einem Geschäftsmann getroffen den ich nach dem Baseballspiel in der U-Bahn kennengelernt habe.
Da ich auf dem Weg zu einem Golfcenter war wo man spielen konnte hat er beschlossen, nachdem ich ihm erzählt habe dass ich dort hin will, früher auszusteigen um mich dort hinzubringen (das ist japanische Gastfreundschaft).
Es hat sich leider herrausgestellt dass mein Guidebook nicht der aktuellste war und dass es das Center seit ca. 4 Jahren nicht mehr gab.
Deshalb hatten wir uns für heute verabredet und haben dann in Downtown Tokio Golf gespielt, das war schon eine
echt tolle Erfahrung.

gold

die ganze Anlage war auf zwei Etagen dass man quasi übereinander gestapelt war.
Die Range zwar leider nicht so lang, das ist aber unter der Skyline und dem Sonnenschein total in Vergessenheit geraten.

gold3

Ich hab es mal versucht festzuhalten, hat aber nicht ganz so gut geklappt. Aber seht selbst.




uuuuuhi wie er fliegt, hahaha ;)


Also denn
einen weiteren Gruß und Kuss aus
Nippon

euer
Kevin

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren



Baseball, Shinjuku und mehr
Sonntag, 12. Oktober 2008, 13:14
Ein wunderprächtiges
Koban wa aus Tokio.
Die letzten Tage waren etwas ruhiger jedoch
immernoch sehr spannend.
Letzten Mittwoch war ich bei dem Baseballknaller
Yomiuri Giants gegen die Hanshin Tigers



Also das Team aus Tokyo gegen das aus Osaka. Es war die Finaleserie
wo mehrere Spiele ausgetragen wurden. Ich war beim Vorletzten Spiel dabei.
Während des Spiels hat mich die Lust gepackt und ich habe ein
Giantstrikot erstanden.
Ich habe mich einfach mal blind für den Namen entschieden der mir noch am
vertrautesten war, weil es der einzige war den ich mir merken konnte.
Der gute Mann hieß "Ramirez"
und hat dannach auf anhieb...




... den einzigen Homerun des Spiels geschlagen. Wenn das mal nicht nen guter
Kauf war.

kasd

Das Spiel ging satte 3,5 Std. da kann man bei nem Eintrittspreis von 7€ wohl echt nicht
meckern. Die Plätze waren zwar nicht so gut, aber wenn man sich dort hinsetzt wo
noch Platz ist, bekommt man solch ein Blick geboten.

bild2

Das Spiel haben die Giants aus Tokyo dann mit 3:1 für sich entschieden und später dann auch die Meisterschaft.


Drauf den Tag habe ich Abends mal mit einem geliehenden Fahrrad den Stadtteil Shinjuku erkundet.

bike

Dies ist eines der Vergnügungsviertel und bietet einen Einkaufsladen der Don Quichotte heißt
und 24h wie ein Kaufhof alles verkauft was man sich nur vorstellen kann.
Das Viertel an sich ist ziemlich durcheinander und Wirr, liegt jedoch direkt am Regierungsbezirk der dagegen
unglaublich strukturiert ist.
An dem Abend habe ich dann dort folgende Szene entdeckt:


typ


Ich wollte schon reagieren und einen Krankenwagen oder die Polizei anrufen weil ich dachte,
dass die Situation doch eindeutig ist.
Der Mann auf dem Fahrrad hat den anderen angefahren und nun liegen beide auf dem Boden.

Tja weit gefehlt. Beide kommen nach einem harten Arbeitstag in die Vergnügungsmeile,
trinken ein Bier zuviel und legen sich einfach für nen Nickerchen auf die Straße. Im Anzug mit Tasche einfach
weil die Energie nicht mehr reicht ein Taxi zunehmen o.ä.

Auf den ersten Blick sieht hier vieles aus wie eine normale Megametropole,
jedoch sind es Kleinigkeiten die einen riesigen Unterschied machen.

Die nächste Woche werde ich entweder hier weiter in Tokio verbringen
da ich möglicherweise ein Praktikum bei einem Profibasketballteam absolvieren kann.
Wenn das jedoch nicht klappen sollte, werde ich mich ruckzuck in den Zug in Richtung Sapporo machen.
Dies ist die größte Stadt im Norden Japans und liegt auf der Insel Hokkaido.
Welchen Weg ich gehen werde wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

Bis dahin

Grüße Kevin

Permalink (2 Kommentare)   Kommentieren



Dienstag, 7. Oktober 2008
Good morning News
Dienstag, 7. Oktober 2008, 18:45
Neues Hostel,
neue Abenteuer,
neues Wohnviertel,
neue Unterhose ;)
Morgen geht auch schon die erste Woche zu neige und heute morgen bin ich mit freundlicher Unterstützung aus England schon um 5Uhr aufgestanden um den Tsujiki Fischmarkt in der Bucht von Tokio zusehen.
Die Zeitverschiebung hat also auch was gutes an sich, sonst hätte mich meine phantastiche Freundin nicht wachklingeln können:)
Der Tsujikimarkt



ist der weltweit größte Fischumschlagsplatz.
Der Fisch wird hier frisch aus der ganzen Welt angeliefert, versteigert, verarbeitet, verpackt und von mit gegessen.
Das größte Augenmerk liegt hierbei immernoch auf Verkauf der Thunfische. Diese sind hier bis zu 1,5 Meter groß und sehen trotz den eisigen Temperaturen noch sehr majestätisch aus.

fish

Ich habe dort den kompletten Weg verfolgt von Auktion bis Transport auf Lastkarren über Verarbeitung bis Verpackung und ich muss sagen dass ich auf ca. 10000m2 Fischmarkt
keinen schlimmen Geruch feststellen konnte. Das zeugt also von echter Qualität, die ich auch im Anschluss probiert werden musste. Mein Gütesiegel ist hiermit amtlich.

Nach diesem aufregenden Ereignis habe ich es erstmal etwas gesitteter weitergehen lassen und habe mir standesgemäß die Tokyo Stock Exchange angeschaut.
Der Nikkei ist hier von der derzeitigen schlechten Weltwirtschaftslage zwar noch nicht ganz so stark betroffen aber ich habe mir echt mehr von dem Ausflug versprochen.
Die Wallstreet scheint ein Erlebnis zu sein was ich mir in den kommenden Monaten garantiert nicht entgehen lassen werde.
Wenn man bei N24 die aufgeregten Männchen in Frankfurt handeln sieht, lockt das dann schon oft mein Interesse aber seht selbst

lkj

das kann man nun also echt nicht als sehr ereignisreich beschreiben.
Na ja aber ich bin da gewesen... think positive :)

Den letzten Punkt meiner Tagestour hat sich wieder was handfestes ergattert. Ich habe mich für einen Ausflug zur
nationalen Sumoarena entschieden.

Laut einer japanischen Sage ist sogar der Ursprung der Japaner mit der etwas besonderen Sportart in Verbindung zubringen. Genauere Details habe ich leider wegen meinen schlechten japanisch Kenntnissen nicht ausmachen können. (Es ist echt toll dass fast jedes Museum 90% auf japanisch beschreibt und 10% auf Englisch)

Dieser Ausflug jedenfalls schien zuerst etwas fehlzuschlagen weil die Arena nur ca. 6-7 mal im Jahr für Sumokämpfe benutzt wird.
Da ich aber beim Betreten einen Sumokämpfer gesehen habe, bin ich ihm einfach mal gefolgt und da ja leider alles auf japanisch beschriftet ist konnte ich nicht ausmachen wo meine Wenigkeit nicht mehr erwünscht war.

Lange Rede, kurzer Sinn,

Ich stand auf einmal alleine in der nationalen Sumoarena in Tokio. Ich konnte es nicht fassen aber ich stand tatsächlich mutterseelenallein in der riesen 30.000 Mannarena und
habe das natürlich auch für euch festgehalten :)




Nach diesem wunderbaren Ereignis habe ich mir dann noch kurz eine japanische High School angeguckt und weitere landestypische Sportarten wie Kendo

lj

und Baseball bei den Jugendlichen angeschaut.
Gepackt vom Baseballfieber habe ich mir dann noch für kostengünstige 1000Yen (ca.7€) eine Karte für ein Playoffspiel der Tokio Giants erstanden was ich mir morgen anschauen werde. Dort geht es dann wohl um die Qualifikation für's Finale o.ä.
mehr werde ich euch dann die Tage berichten.

Also alles in allem ein toller Tag der zeigt dass sich früh aufstehen echt lohnen kann, soll aber nicht heißen dass bis 12h schlafen schlecht ist. Die Mischung machst.

Werde nun noch mit meinem Hostel Mitbewohnern Dave aus Bruxelles und Saijo aus Japan zu abend essen.

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim lesen und
freue mich über jeden Kommentar.

liebten Gruß
dein/ euer

Kevin aus Tokio

Permalink (4 Kommentare)   Kommentieren



... ältere Einträge